Du weißt, dass du ein "besonderes Kind" hast, wenn...

 

 

-du Krankenhäuser statt Supermärkte vergleichst

-du Spielzeuge als "Therapie" ansiehst

-du jeden neuen Tag als Geschenk nimmst

-du deinem Kind zeigst, wie es Sachen AUS dem Schrank oder Bücherregal holen soll.

-die Klamotten von letzten Jahr noch passen

-alles ein Lernprozess ist, statt nur Spaß.

-du dich freust, wenn dein Kind blubbert beim Saft trinken (Sprachtherapie),

-Ketchup auf den Tisch schmiert (Ergotherapie)

-oder sein Spielzeug schmeißt (Krankengymnastik).

-du das Gefühl hast, dass du etwas vergessen hast an Tagen wo keine Termine anstehen.

-es dich ärgert, wenn Freunde mit "gesunden Kindern" meckern,

das die EINE schlaflose Nacht hatten, als das Kind krank war.

-zu deinem Wortschatz Sachen gehören wie: HLHS, VSD, Epi, DS, usw usw...

-du den lang erwarteten Termin beim Facharzt wahrnimmst, obwohl du 40°C Fieber hast

-du beim Kinderarzt, Krankenhaus, Therapeuten mit Namen ange-

sprochen wirst ohne das sie auf die Karte gucken müssen.

-du genau die Größe und das Gewicht deines Kindes weißt.

-du mit allen Freunden telefonierst, wenn das Kind mit 2 Jahren zum ersten mal sitzt.

-du der alten Frau im Supermarkt ganz stolz erzählst, dass dein 4jähriges Kind

gestern laufen gelernt hat.

-du langsam anfängst zu glauben, dass es wirklich Engel auf Erden gibt

 

 

Besondere Kinder sind Menschengewordene Engel

 

(Verfasser unbekannt)

 

 

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Besondere Kinder sind Mensch gewordene Engel.

Sie strahlen uns an und geben uns das Gefühl, das kostbarste auf der Welt zu besitzen.

Mensch gewordene Engel, sie geben uns mehr als sie nehmen und wir haben es erkannt.

Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel sie machen aus uns etwas ganz wertvolles:

"besondere Eltern"

 

 

(Verfasser unbekannt)

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Die besondere Mutter

Ich stelle mir vor, wie Gott über die Erde
schwebt und sich die Werkzeuge seiner
Art-Erhaltung mit größter Sorgfalt und
Überlegung aussucht. Er beobachtet sehr genau
und diktiert dann seinen Engeln ins riesige
Hauptbuch: "Müller, Lisa: Einen Sohn;
Schutzengel: Matthias. Meier, Lena: Einen
Tochter; Schutzengel: Cecilie. Schmitt,
Laura: Zwillinge; Schutzengel? Gebt Ihr
Gerhard, der ist gewohnt, dass geflucht
wird!"
Schließlich nennt Gott einen Namen und sagt:
"IHR gebe ich ein behindertes
Kind." Der Engel sagt neugierig:
"Warum gerade ihr, o Herr? Sie ist doch
so glücklich?" "Eben
deswegen!", sagt Gott lächelnd.
"Kann ich einem behinderten Kind eine
Mutter geben, die das Lachen nicht kennt? Das
wäre grausam." "Aber hat sie denn
die Geduld?" fragt der Engel. "Ich
will nicht, dass sie zuviel Geduld hat, sonst
ertrinkt sie in einem Meer von Selbstmitleid
und Verzweiflung. Wenn der anfängliche Schock
und Zorn erst abgeklungen sind, wird sie es
tadellos schaffen. Ich habe sie heute
beobachtet. Sie hat den Sinn für
Selbständigkeit und Unabhängigkeit, die bei
Müttern so selten und so nötig sind.
Verstehst Du, das Kind, das ich ihr schenken
werde, wird in seiner eigenen Welt leben. Und
sie muss es dazu bringen, in der ihren zu
leben. Das wird nicht leicht werden."
"Aber, Herr - soviel ich weiß, glaubt
sie nicht einmal an Dich..." Gott
lächelt. "Das macht gar nichts, das
bringe ich schon in Ordnung. Nein, sie ist
hervorragend geeignet. Sie hat genügend
Egoismus."
Der Engel ringt nach Luft. "Egoismus?
Ist das denn eine Tugend?!" Gott nickt.
"Wenn sie sich nicht gelegentlich von
dem Kind trennen kann, wird sie das alles
nicht überstehen. Diese Frau ist es, die ich
mit einem nicht ganz vollkommenen Kind
beschenken werde. Sie weiß es zwar noch
nicht, aber sie ist zu beneiden. Nie wird sie
ein gesprochenes Wort als etwas
Selbstverständliches hinnehmen. Nie einen
Schritt als etwas Alltägliches. Wenn ihr Kind
zum ersten Mal "Mama" sagt, wird
ihr klar sein, dass sie ein Wunder erlebt.
Wenn sie ihrem blinden Kind einen Baum, einen
Sonnenuntergang schildert, wird sie ihn so
sehen, wie nur wenige Menschen meine
Schöpfung jemals sehen.
Ich werde ihr erlauben, alles deutlich zu
erkennen, was auch ich erkenne -
Unwissenheit, Grausamkeit, Vorurteile - und
ich werde ihr erlauben, sich darüber zu
erheben. Sie wird niemals alleine sein. Ich
werde bei ihr sein. Jeden Tag ihres Lebens,
jede einzelne Minute, weil sie meine Arbeit
ebenso sicher tut, als sei sie neben mir.
"Und was bekommt sie für einen
Schutzengel?" fragt der Engel mit
gezückter Feder. Da lächelt Gott: "Ein
Spiegel wird genügen."